
Vor 125 Jahren reist ein junger Mann nach dem Abitur allein von Prag an die deutsche Nordseeküste – nach Helgoland und Norderney. Er wird K. genannt. Nach einigen Tagen stößt sein Onkel zu ihm, und gemeinsam verbringen sie mehrere Wochen auf den Inseln.
K. wandert, schwimmt, reitet, liegt in der Sonne, liest, flirtet, verliebt sich. Tagsüber schreibt er Briefe und Postkarten, nachts hält er seine Erlebnisse und Reflexionen in einem schwarzen Notizheft fest.
Viele Jahre später folgt der Autor seinen Spuren: Er fährt mit der Eisenbahn die gleichen Strecken, besucht die gleichen Inseln – und stößt auf Norderney beim Stadtarchivar auf eine Räuberpistole in der wiederum ein schwarzes Notizheft eine entscheidende Rolle spielt.
Ein Roman über Reisen, Erinnerung und die leise Annäherung an Franz Kafka.