Archiv des Autors: weltbekannt

Daniel Siegfried Pitschmann / Brigitte Reimann

Der trockene, schreibgehemmte, weiche, der in die Produktion ging, der Uhrmacher, dessen Hände vom Beton verätzt wurden Und Die wild tanzende, schreibende, explosive lebenslustige, die wie eine Kerze an zwei Enden verbrennend lebte liebte lachte In einer Zeit lebend, die … Weiterlesen

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nochmals duchamp

Gerade vor einigen Tagen über die Exposition Internationale du Surréalisme gelesen, diese 1200 ? Kohlensäcke, deren Reststaub auf die Besucher mit den Taschenlampen rieselte. Auf dem Boden Laub.

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Paul Boldt

Dieser Tag fand sich der Hinweis auf das schmale Oeuvre von Paul Boldt, der vergessenen expressionistischen Dichter aus der Zeit der Zehnerjahre des 20. Jahrhunderts. Und in dieses Texten des bereits 1921 verstorbenen Dichters finden sich Körper wie Landschaften und … Weiterlesen

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Fragen an Bilder, die dich fragend ansehen, schwarz

Letzte Bilder, sagt mir der Titel der Ausstellung, letzte Bilder von Ad Reinhardt. Gesehen im Jahr 2010 im Josef-Albers-Museum in Bottrop. Diese unglaublich verletzlichen Oberflächen, eine leichte Berührung würde die schwarzen quadratischen Flächen zerstören. Wobei das Wort Schwarz es nicht … Weiterlesen

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Für C.

Wenn meine Finger vom Papier gleiten fallen auf deine Haut aufgefangen Wenn meine Feder müde ist im schreiben geben Blut deine Finger weitergehen Lass mich ein in dein Blau. Du dich mir uns.

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Christina

wie leicht, wie schwer, wie blau, wie weich, gibt es ein schönes wort für ewigkeit in ewigkeit, ein l-wort, ein wort das sich stimmlos in haut spricht. ich zaudere und ward durch dich verzaubert: in einen kleiderbügel. Hannibal Chew hat … Weiterlesen

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Fast berührt

Einen Moment waren meine Gedanken ganz nah, in einer Intensität die unauflöslich schien. Dann eine Konfusion. Wenn alles unklar ist, nimmt man das eigene Gefühl als Orientierung. Das ist Liebe. Verworren, aber glücklich. Wenn ich sie denn endlich in die … Weiterlesen

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Ein fliehendes Pferd halten

Da glaubte man für den Bruchteil eines Moments der Ewigkeit einen Zipfel vom Mantel des alten Glücks wieder zu halten. Dann spürt man, fühlt man über all die Entfernung, wie etwas wieder verloren geht, dieser Hauch einer Glückserinnerung voller Tränen. … Weiterlesen

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Tage wie im Rausch

den ganzen Abend einen Ring gesucht und noch nicht gefunden. ein altes versprechen, in alter zeit aufgelöst. kann man einlösen, was aufgelöst wurde, muss man sich neu versprechen? ja ich liebe. da sind drei worte, die im raum stehen, unausgesprochen. … Weiterlesen

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Letzte Rosen im Garten

Dir schenke ich sie, du ferne Schöne —–

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