Archiv des Autors: weltbekannt

Wenn ich nicht weine, dann lache ich

wie fühlt sich es an, einen menschen aus dem leben schubsen zu müssen, weil man ihn liebt und dieser sich nach anderen umsieht. wenn man etwas gefunden zu haben glaubt, was man nie zu finden gewagt hätte. eine gemeinsame sprache … Weiterlesen

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Helmut Kajzar: Manifest des meta-täglichen Theaters

Das meta-tägliche Theater setzt die drei Regeln des klassischen Dramas außer Kraft und erklärt sie für ungültig: die Einheit der Zeit, des Ortes und der Handlung. Alle drei gleichzeitig. Im meta-täglichen Theater gewinnt das „Theater“ seinen rituellen Sinn zurück. Es … Weiterlesen

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wie eine last

liegt auf meinen schultern das alte sehnsuchtstier. ich bin es der den wind zähmen wollte und ward geohrfeigt bis die wangen rot waren. ich war es der in dein herz eingehen wollte und es war eine tote frucht aufgespießt von … Weiterlesen

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sorokin lesen – krapp’s last tape

die ganze nacht sorokin gelesen. brod und ljod. um sieben uhr abends begonnen und als es hell wurde die bücher zur seite gelesen, dann zwei stunden ruhelos geschlafen. unendlicher trash, der einen in seinen bann zieht. gestern den ganzen tag … Weiterlesen

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den ganzen tag

mit dias und alten briefen beschäftigt. müdigkeit und ein frieren in mir und außer mir. das verlangen jemanden zu lieben mit der herzenskraft der frühen jahre. dieses drängen in den briefen wiederfinden. dieses altmodische papiergeraschel und jeden tag den postboten … Weiterlesen

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ostia antica im märz 2007

amor und psyche —–

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monatelanges selbstbeschweigen

je mehr der mund so vor sich hinplappert, desto müder scheinen die finger zu sein. gebe ich der wange eine träne aus gähnen und berührung durch gedankenspiele. lange dein bild geschaut und dem wind, der durch das fenster frühfrühlingshaftes wehte, … Weiterlesen

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Elbe bei Glückstadt

Überquert. Wind und ein paar Sonnenstrahlen. Unter den Füßen die Vibration des Schiffsdiesels spüren. Wenn du jetzt den Arm um mich legen würdest, deine Augen in meinen Augen, dann wäre die Träne nicht ein Kind der Windsbraut. —–

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in der nacht noch über

die begegnung von celan und heidegger bei safranski gelesen. im mund bleibt das wort lichtzwang von celan, wie es laut safranski auf heidegger zielt. celan bringt sich 1970 um. … auf eines Denkenden kommendes (un- gesäumt kommendes) Wort im Herzen … Weiterlesen

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Fundgrube

Ins Verstummen schreiben. Marginalisierung der Doppelobjekte. Schnitte in die Handinnenflächen, entlang der Linie des Lebens.Ich zeige dir meine Wunde. —–

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